HENRI. Der Freiwilligenpreis

Logo Rotes Kreuz Oberösterreich

05.01.2018

Bewerben Sie sich jetzt!

Sie haben den Mehrwert all Ihrer Mitarbeiter, die sich freiwillig engagieren, schon lange erkannt? Sie schätzen diesen Idealismus, unterstützen die Interessen dieser Mitarbeiter und fördern damit die Freiwilligkeit? Dann sagen Sie uns einfach „wie“ und bewerben Sie sich für "HENRI. Der Freiwilligenpreis".

 

Die Idee zum Freiwilligenpreis für Unternehmen wurde 2008 geboren und in Zusammenarbeit mit der OÖ Gebietskrankenkasse,  dem OÖ Gemeindebund, dem Land OÖ, der Industriellenvereinigung OÖ,  dem Netzwerk Humanressourcen des Clusterlandes OÖ sowie der Wirtschaftskammer OÖ seither jährlich umgesetzt. „Als eine der größten Freiwilligenorganisationen unseres Landes ist es uns ein besonders großes Anliegen, die Freiwilligkeit zu fördern und entsprechende Rahmenbedingungen langfristig zu sichern. Dabei kommt den Arbeitgebern unserer Freiwilligen natürlich eine große Bedeutung zu. Denn sie sind es, die z.B. durch eine Dienstfreistellung im Anlassfall oder das Angebot flexibler Arbeitszeiten, Freiwilligkeit anerkennen und fördern und uns dabei helfen, zu helfen.

Durch diese Ausschreibung sollen demnach all jene Unternehmen, die konsequent daran arbeiten, das freiwillige Engagement ihrer Mitarbeiter zu begünstigen, vor den Vorhang geholt und entsprechend honoriert werden. Wir wollen diese beispielgebenden Bemühungen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren und dadurch das Bewusstsein für die Relevanz der Freiwilligkeit stärken“

Freiwilligkeit hat viele Facetten
Natürlich spielt es keine Rolle, in welchen Bereichen sich Ihre Mitarbeiter freiwillig einbringen: ob Feuerwehr, Rotes Kreuz, Sport- oder Musikverein – Freiwilligkeit hat viele Facetten und sollte in jeder erdenklichen Form gefördert werden.

Informationen und Anmeldung


Employer Branding DAY 2018

Bildrechte: Bud & Terence GmbH

15.12.2017

EMPLOYER BRANDING DAY - 1. FEBRUAR 2018


Holen Sie sich von Experten wertvolle Einblicke und Inputs wie Sie durch

Recruiting, Aus- und Weiterbildung und Mitarbeiterbindung zur

attraktiven Arbeitgebermarke im digitalen Jetzt werden.

Im extra Ausstellungsbereich erhalten Sie einen Überblick zu weiteren Optionen im Wettbewerb um die besten Köpfe.  

Mehr unter www.employer-branding-day.at


Wissen aus Unternehmen für Unternehmen!

11.12.2017

Eine geschlossene Gruppe von Unternehmen trifft sich drei Mal pro Jahr zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu gemeinsam definierten Themen. Die ERFA-Runden werden vom Netzwerk Humanressourcen organisiert und moderiert.

Ziele:

  • gemeinsam an HR-Themen arbeiten und diskutieren
  • regelmäßige Treffen von „Gleichgesinnten“
  • Vorstellung und Diskussion von Herausforderungen rund ums HR-Management
  • voneinander Lernen in vertrauter Atmosphäre
  • output-orientierte Workshops – Praxisrelevanz

Nutzen:

  • für die Teilnehmer/Innenintensiver Erfahrungsaustausch
  • langfristige Bildung einer Lernplattformlernen von „Good bzw. Best Practice“
  • Exkursionen in Betriebe
  • optional: externe Fachinputs, -vorträge

Die Erfahrungsaustauschrunden sind ein Exklusiv-Angebot für Partner des Netzwerk Humanressourcen!

 

Erfahren Sie mehr über Themen und Termine


HR-Benchmark 2018

06.12.2017

Professionalität durch Hard Facts

Personalverantwortliche stehen immer wieder vor der Frage wie sie ihre Aktivitäten gegenüber Geschäftsführung und Controlling operationalisieren und damit besser begründen können.

Der oö. HR-Benchmark zeigt Verbesserungspotenziale auf, vergleicht Personalkennzahlen aus der Region und Branche und verstärkt die Aussagekraft durch Längsschnittvergleiche. Darüber hinaus vergleicht er die Gehaltsdaten einer Vielzahl an Positionen.

Nutzen für Ihr Unternehmen

  • Regionaler Bezug und Vergleichbarkeit mit dem unmittelbaren Arbeitsmarkt
  • Erkennen von Stärken/Schwächen/Handlungsbedarf im Betrieb
  • Argumentationsgrundlage für HR in Hinblick auf Personalmaßnahmen/-aktivitäten
  • Operationalisierte Basis für Konzepte, Business Cases, Geschäftsführung
  • Unabhängigkeit von Beratern
  • Evaluierung von Personalmaßnahmen durch Längsschnittvergleich / Trendanalyse aus 10 Jahren
  • Strukturierte Erhebung der wichtigsten Personalkennzahlen und Gehaltsdaten
  • Ergebnisworkshop mit beteiligten Unternehmen schafft Vergleichbarkeit, Best Practice und ein gemeinsames Verständnis der HR-Kennzahlen

Anmeldung

Auszug aus der letzten Benchmark-Studie


Lesen Sie jetzt die neue HR-times!

04.12.2017

 

Wir freuen uns, Ihnen die aktuelle Ausgabe unseres Printmediums "HR-times" zu präsentieren! Im Leitartikel erhalten Sie einen Vorgeschmack auf die HR-Tagung am 15. Februar 2018 in Linz. Zwei Referenten geben Einblicke in die Digitalisierung der Arbeitswelt und die Anwendung künstlicher Intelligenz im HR.

Erfahren Sie außerdem mehr über unsere neuen Beirats-Mitglieder und zu den Themen Willkommenskultur, Väterkarenz und CSR.

In eigener Sache präsentiert das Netzwerk HR seinen Schwerpunkt 2018: „ Organisationsentwicklung | Changemanagement“. Im Interview mit Werner Pamminger, Geschäftsführer Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH, erfahren Sie alle Details zur betrieblichen Sommerbetreuung der „BIZkids“.  

>> HR-TIMES 2-2017 ZUM NACHLESEN

Wenn auch Sie das Magazin „HR-times“ in der Printversion lesen möchten, dann schicken Sie bitte ein Mail mit Ihren Kontaktdaten an:

netzwerk-hr@biz-up.at
Sie erhalten „HR-times“ kostenlos per Post.


Zukunftsforum Arbeitsmarkt: Wie das Potenzial der Generation 50plus genutzt werden kann

Ein Mann steht bei einem Rednerpult und spricht. Im Hintergrund ist ein Roll-up von Business Upper Austria zu sehen.
Keynote-Speaker Johannes Kopf, AMS-Österreich-Vorstand. Foto: Elisabeth Bernhofer

30.11.2017

Rund 30.000 Fachkräfte werden im Jahr 2020 in Oberösterreich fehlen. Was also tun, um diese Angebotslücke am Arbeitsmarkt zu schließen? Die oö. Arbeitsmarktstrategie „Arbeitsplatz OÖ 2020“ konzentriert sich dazu auf Jugendliche, Frauen, Menschen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen, Migranten/innen und ältere Arbeitnehmer/innen. Um letztere Gruppe drehte sich das diesjährige „Zukunftsforum Arbeitsmarkt“ von Business Upper Austria am 28. November im Lentos Kunstmuseum Linz.

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl stellte für den Standort OÖ fest: „In nächsten zehn Jahren steigt die Zahl der Über-50-Jährigen um 100.000. Die Arbeitsmarktpolitik muss darauf mit flankierenden Maßnahmen reagieren, um die Menschen länger im Erwerbsleben zu halten und bei Arbeitslosigkeit schneller wieder in Beschäftigung zu bringen.“

Wie das funktionieren kann und was beide Gruppen – Arbeitnehmer und Unternehmen – dazu beitragen können, berichtete Keynote-Speaker Dr. Johannes Kopf, Chef des Arbeitsmarktservice Österreich. „Die Integration älterer Arbeitnehmer ist aufgrund des demografischen Wandels absolut notwendig. In Österreich gelingt das noch vergleichsweise schlecht: Nur die Hälfte Menschen im Alter zwischen 55 und 64 Jahren arbeitet. In Schweden sind es drei Viertel“, so Kopf. Wichtig dafür sei neben vielen Rahmbedingungen auch eine alternsgerechte Arbeitsorganisation in den Betrieben. Präsentation von Dr. Johannes Kopf

Einig waren sich die Teilnehmer/innen der Podiumsdiskussion – neben Johannes Kopf diskutierten der AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer und die Personalleiter Mag. Stephanie Kneifel (Schachermayer- Großhandelsgesellschaft m.b.H) und Harald Michlmair (Kremsmüller Industrieanlagenbau KG) -, dass Unternehmen ohne Vorurteile auf die Generation 50 plus zugehen müssen.

Stephanie Kneifel formulierte es so: „Wenn die fachliche Qualifikation stimmt, spielt das Alter eine untergeordnete Rolle. Wir schauen dann auch im Unternehmen darauf, dass sich die Mitarbeiter ständig weiterbilden. Und der positive Effekt von drei bis fünf Tagen Weiterbildung ist tatsächlich erkennbar.“ Bei Kremsmüller sei einerseits körperliche Fitness eine Grundvoraussetzung. „Genauso braucht es aber auch die Bereitschaft, neue Entwicklungen mitzumachen. Wir sehen die Älteren als Wissensträger und fördern den Wissensaustausch mit den Jüngeren gezielt. Darüber hinaus spielt die Führungskultur eine große Rolle. Gute Führung heißt Wertschätzung.

AMS-OÖ-Chef Gerhard Straßer betonte, dass Qualifizierung die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit sei.

 

Folgendes Video wurde von AMS Chef Dr. Kopf in seiner Keynote gezeigt: 

 

ORF OÖ Heute Beitrag "Schwerpunkte für ältere Arbeitnehmer" vom 28.11.2017

Download Unterlage zur Pressekonferenz vom 28.11.2017

Hier finden Sie Fotos der Veranstaltung


Cross-Mentoring Programm startet in die 15. Runde

Fünf Personen stehen nebeneinander.
Abschlussfeier des Cross-Mentoring-Programms 2017: (v. l.) Stefan Promper, Leiter des Netzwerks Humanressourcen, Referentin Traude Wagner-Rathgeb, Frauen-Landesrätin Christine Haberlander, die inhaltliche Leiterin des Cross-Mentoring-Programms Doris Schulz und Gastgeber Josef Kinast, Direktor der Siemens-Niederlassung Linz. Bild: Business Upper Austria
Siebzehn Damen stehen unter einem Transparent mit dem Titel "Cross Mentoring 2017".
Frauen mit großem Potenzial: Die Mentees des Jahrgangs 2017. Bild: Business Upper Austria

20.11.2017

Am Donnerstag, 16. November fand im Siemens-Forum in Linz die Abschlussfeier des 14. Durchgangs des Cross-Mentoring Programmes statt. 18 weibliche Nachwuchs-Führungskräfte blicken auf ein Jahr voller neuer Erfahrungen und beruflicher Weiterentwicklung zurück. Das in Österreich einzigartige Cross-Mentoring Programm unterstützt und begleitet Frauen in Führungs- oder Expertinnenfunktionen auf ihrem Weg zum beruflichen Erfolg. „Der nächste Durchgang startet bereits im März 2018. Anmeldungen für den Infoabend am 23. Jänner 2018 nimmt das Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria entgegen“, so Frauen-Landesrätin Christine Haberlander. 

Know-how, Kreativität und die Persönlichkeit von Frauen in der Arbeitswelt zu nutzen ist für Unternehmen ein wichtiger Erfolgsfaktor! Vom Vorbild lernen und von den Erfahrungen bestmöglich profitieren: Das ist das Ziel von Cross-Mentoring. Dabei werden weibliche Führungskräfte und Expertinnen von Mentorinnen und Mentoren unterstützt, um ihre Rolle als Leistungsträgerinnen und die damit einhergehende Verantwortung über die Unternehmensgrenzen hinaus wahrzunehmen.

Win-Win Situation
Mentor oder Mentorin profitieren durch die Reflexion ihres eigenen Führungsverhaltens und des eigenen Karriereweges. Aber auch das Unternehmen gewinnt: Einerseits mit gezielter Führungskräfte-Entwicklung für junge, talentierte und engagierte Frauen, andererseits werden „High Potentials“ und „High Performers“ enger an das Unternehmen gebunden.

Dipl.-Päd. Silke Bahr BEd (Bereichsleiterin Öffentliche Auftraggeber, WIFI OÖ GmbH) hat bereits 2013 als Mentee am Programm teilgenommen und ist vom langfristigen Mehrwert für ihren beruflichen Werdegang überzeugt: „Der Austausch mit einem erfahrenen Mentor bot mir eine sehr individuelle Unterstützung für meine Fragen. Die Möglichkeit, außerhalb des eigenen Unternehmenskontextes diskutieren zu können, habe ich sehr geschätzt. Ich rate angehenden Mentees, sich einzulassen und neugierig zu sein, um bestmögliche Unterstützung zu finden.“

Nehmen auch Sie teil!
Das Cross-Mentoring Programm wird vom Netzwerk Humanressourcen (NHR) organisiert und betreut. Bereits 2018 wird der 15. Durchgang dieses Erfolgsprogrammes gestartet. Bei der Auftaktveranstaltung am 23. Jänner 2018 ab 18.00 Uhr in Linz erfahren Sie alle Details aus erster Hand: Ehemalige Teilnehmerinnen berichten von ihren Erfahrungen.

Anmeldung: netzwerk-hr@biz-up.at oder +43 (0) 732 79810 5199.
Programminformationen unter www.netzwerk-hr.at/cross-mentoring


Personaler, traut euch! Was der Mitarbeiter 4.0 braucht

Logo NHR

17.11.2017

Gerade jetzt könnten Personalverantwortliche die gestalterische Rolle einnehmen, von der sie immer geträumt haben – wenn sie sich trauen

Lesen Sie hier den Fachartikel im Standard von Gastkommentator Mag. Andreas Berger | Leitung HR | Rosenbauer International AG und Beiratssprecher des Netzwerk Humanressourcen.


Employer Branding Day, Tabakfabrik Linz

Titelbild Einladung

03.11.2017

SAVE THE DAY - 01. FEB 2018

Employer Branding Day, Tabakfabrik Linz

Einladung


Zukunftsforum Arbeitsmarkt 2017

25.10.2017

Ältere Arbeitskräfte als unentbehrliche Ressource zur Fachkräftesicherung
Die Jungen rennen schneller, die Älteren kennen die Abkürzungen

Datum: 28. November 2017

Uhrzeit: 18.30 Uhr

Ort: LENTOS Kunstmuseum Linz

Seit vielen Jahren ist der demografische Wandel neben Globalisierung und Digitalisierung ein Treiber der Veränderungen in der Arbeitswelt. Der Anteil älterer Menschen an der Erwerbsbevölkerung steigt. Dennoch ist die Gruppe 50+ derzeit eine Hauptrisikogruppe am Arbeitsmarkt. Neben der Beschäftigung steigt die Arbeitslosigkeit an. Wir können es uns nicht leisten, auf die Potenzialgruppe der Älteren zu verzichten. Gerade diese Zielgruppe bietet großes Potenzial zur Deckung des Fachkräftebedarfs. Dazu gibt es keine Alternative. Was die Arbeitsmarktpolitik in OÖ dazu beitragen kann, möchten wir mit Ihnen beim diesjährigen Arbeitsmarktforum diskutieren.

Hier finden Sie das Detailprogramm. Sie können sich gerne hier anmelden.


ENTER-transfer

01.10.2017

Ziel dieses Projektes ist es, ökonomische und soziale Innovationen zu fördern indem ein Umfeld geschaffen wird, welches Unternehmensnachfolgen in allen Bereichen erleichtert. Es soll die Dringlichkeit des Themas in der Öffentlichkeitswahrnehmung verstärkt und die Fähigkeiten und Kenntnisse von jungen (zukünftigen) Unternehmer vertieft werden.

Die Unternehmensnachfolge wird zu einem der wichtigsten Themen für Unternehmen und Politik in Mitteleuropa, da sie sowohl wirtschaftliche als auch soziale Auswirkungen hat. Jedes Jahr verschwinden viele gut funktionierende Familienunternehmen vom Markt, weil es nicht möglich ist, einen Nachfolger zu finden, der die unternehmerische Führung übernehmen kann bzw. möchte. Trotz bestehender Unterstützungssysteme für Betriebsnachfolgen in Österreich oder Italien haben andere mitteleuropäische Länder wie Tschechien, die Slowakei, Polen und Kroatien nur sehr begrenzte oder gar keine Erfahrung mit Unternehmensübertragungen und wenig Bewusstsein darüber. Dieses Problem ist besonders akut in den letztgenannten Ländern und erfordert einen transnationalen Ansatz aufgrund des hohen Risikos eines "Business Exit" von Familienunternehmen, die Anfang der 90er Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus gegründet wurden.

Inhalte:

  • Öffentliche Institutionen für das Thema sensibilisieren.
  • Trainings für JungunternehmerInnen, InhaberInnen und NachfolgerInnen von Familienunternehmen.
  • Entwicklung innovativer Tools und Services um den Prozess der Unternehmensnachfolge zu verbessern und Familienunternehmen zu unterstützen.
  • Transnationales Matchmaking-Portal für Unternehmen
  • Strategien für öffentliche Institutionen zu entwickeln, die zur Schaffung günstiger Bedingungen für die Unternehmensnachfolge beitragen.
  • Ein Instrumentarium für die Unternehmensnachfolge mit praktischen Leitlinien für die Übergabe und Übernahme.

Advancement of the economic and social innovation through the creation of an environment fostering business succession.

Business succession is becoming one of the most prominent issues for companies and policy makers in CE since it entails both economic and social impacts. Every year many well-functioning family-run companies disappear due to the inability to find a capable successor. Despite of existing succession schemes in AT or IT, other CE countries like CZ, SK, PL and HR have very limited or no experience with business ownership transfer and low awareness about it. This issue is particularly urgent in the latter countries and requires a transnational approach due to the high risk of “business exit” of many family-run companies established in early 90s after the collapse of communism.

ENTER-transfer (Enterprise transfer) aims to advance economic and social innovation and counterbalance negative effects of demographic change in CE by creating an environment enabling business succession at a national and transnational level and draw attention of public and private entities to this issue. It will result in an improved awareness and better succession supporting capacities of the public bodies via trainings and regional strategies, strengthened skills and competences of young entrepreneurs, owners of family businesses and their descendants by targeted trainings. Innovative tools and services will streamline business succession process and help sustain family companies.

The project will develop a matchmaking portal for companies seeking succession with young companies with ambition to take over business leadership, strategies for public authorities contributing to the creation of favourable conditions for business succession and a business succession toolbox with practical guidelines for succession seeking companies and succession seekers. The innovative character of the project is twofold: it pursues introduction and promotion of a complex approach to business succession in the “new” EU member states where it is still novel and introduces/enables business succession at a transnational level.

Project Budget in EUR: 2.033.162,35
ERDF funding in EUR: 1.704.331,03
Project Duration: 06.2017 – 05.2020  

Please click for further information: http://www.entertransfer.com/

This project is supported by the Interreg CENTRAL EUROPE Programme funded under the European Regional Development Fund.
www.interreg-central.eu/ENTER-transfer


Epilog zur Innovation Journey München

29.09.2017

Die Suche nach der Antwort auf die Frage: „Was ist eigentlich Innovation in der Arbeitswelt und wo finden wir Sie?“ 

Die Antwort darauf würde wohl nicht in einen Nachbericht passen. Innovation muss gesehen, gehört und gefühlt werden, um das volle Spektrum des Schaffens begreifen zu können und genau das haben wir gemacht!

Zwei pionierfreudige Teams machten sich für eineinhalb Tage auf, Organisationen in ihren kulturellen, organisatorischen und sozialen Strukturen zu erleben. - Ein perspektivischer Blickwechsel so zu sagen, um neue und kreative Ansätze des „Arbeitens von morgen“ zu erlangen.  

Bei einer spannenden ersten Session am Anreisetag konnten sich die Teilnehmer bei ITMP, einer Münchner Design Thinking Agentur, bereits auf die folgende Innovation Journey vorbereiten. Ziel dieses Mini-Workshops war es, gezielte Fragen für die drauffolgende Innovationsreise zu sammeln, um gut gerüstet das Maximum an Information aus den spannenden Vortragenden herauszuholen.  

Der Tag der Innovation Journey begann zeitig, es war ja allerhand geplant. Via UBER und MyTAXI ging es dann quer durch die bayerische Hauptstadt. Die UI/UX Agentur COBE präsentierte durch ihren Co-Founder Felix van de Sand in ihrer gemütlichen Zentrale (welche einem sympathisch eingerichtetem Wohngebäude gleicht), einen spannenden und ehrlichen Einblick in das Unternehmen. Problematiken des schnellen Wachstums, der harte Kampf am schwer umkämpften Markt und die Anforderungen an ihre Mitarbeiter, spiegelten die Kategorien jener Fragen wieder, welche die Teilnehmer sehr rege gestellt hatten.  

Mit der technischen Umsetzungsagentur gini war ebenfalls ein KMU dabei, welches sich auf userfreundliche Digital-Lösungen spezialisiert haben. – im Moment arbeiten sie mit der Informationserkennung eines Bildes in Echtzeit (zB bei Banken-Apps). Das Produkt separat betrachtet ist schon spannend, die interne Organisationsstruktur steht dieser Tatsache in nichts nach. Manuel Küblböck, der bei gini als agiler Coach fungiert, zeigte den Teilnehmern eine Einblick in das soziokratische Kommunikationskonzept, basierend auf dem eigenen Produktentwicklungszyklus. Mitarbeitern ist es demnach möglich, durch festgelegte Spielregeln eigenständige Entscheidungen zu treffen, ja sogar kurzfristig Mitarbeiter für ein Projekt zu engagieren. – Beinahe keine Hierarchien und ein enorm effizienter Informationsfluss erlauben es dem Unternehmen auch bei zunehmender Belegschaft schnell und agil zu sein – eine Präsentation, die wohl auch so manchen Uni-Professor beeindruckt hätte!  

Inhaltlich abgerundet wurde die Reise mit einem Besuch beim Microsoft Deutschland Headquarter in Schwabing. Die beeindruckende Architektur war natürlich DAS zentrale Thema, warauf sich auch eine vielzahl der Fragen und Gespräche bezogen hatten. Ein Komplex ohne einen einzigen zugeteilten Büroraum, Ruhezonen, Denkzonen, Meetingzonen usw. erstrecken sich hier auf 26.000m²! Das Arbeiten 4.0 im „Microsofty-Style“ ist ein Paradebeispiel für flexible Arbeitsformen und Innovationskraft. Angestellte haben die Freiheit für ihre aktuelle Tätigkeit das ideale Arbeitsumfeld auszuwählen. Hochtechnisierte Meetingräume und eigene Surface- bzw. Handylösungen für jeden Mitarbeiter werde hier gepaart mit flexiblen Dienstzeiten und eine „open-house“ Kultur. Ein Kontrast zwar zu den beiden anderen Stationen der Journey, jedoch auch auf ihre ganz eigene amerikanische Art innovativ.  

Als Abschluss der Reise diente der MATES Coworking Space als ideale Location, die erlebten Erfahrungen und Eindrücke für das eigene Unternehmen zu verarbeiten, um auch den Kollegen und Freunden Impressionen nachreichen zu können.  

Nicht zuletzt gilt hier noch einmal der Dank an Patrick Rammerstorfer und Pro Active, die als Vorreiter von Innovationsreisen ein essentieller Bestandteil dieser Unternehmung waren! Ebenso waren es die einzelnen Teilnehmer, die durch ihre individuellen Prägungen und einen offenen Austausch die Innovation Journey München zu einem echten Erlebnis gemacht haben! Vielen Dank!


OÖ geht neue Wege in der Analyse der regionalen Fachkräftesituation

3 Männer und eine Frau (3. von links) stehen nebeneinander, mit Blick Richtung Kamera. Alle halten eine Broschüre in der Hand.
V.l.: Thomas Oberholzner, LH-Stv. Michael Strugl, LRin Christine Haberlander und Helmut Dornmayr. Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

04.07.2017

In der heimischen Wirtschaft gilt die Verfügbarkeit von Fachkräften als einer der wichtigsten Wachstumsfaktoren. Daher sind möglichst gute Kenntnisse über Angebot und Nachfrage sowie über mögliche zukünftige Veränderungen entscheidend. Mit dem Fachkräfte-Screening werden die Nachfrage, das Angebot und insbesondere mögliche Engpässe an Fachkräften auf Berufs- und Qualifikationsebene in den oö. Regionen untersucht. Dafür werden erstmals Arbeitsmarktdaten mit demografischen Daten und Daten aus dem OÖ. Bildungsmonitoring sowie dem Fachkräftemonitor OÖ verknüpft.

Für Oberösterreich als starken Wirtschaftsstandort sind Probleme bei der Stellenbesetzung bzw. ein Mangel an Fachkräften besonders gravierend. Offene Stellen können nicht besetzt werden, weil die Qualifikationen und Kompetenzen der Bewerber/innen nicht zu den Anforderungen passen. Zudem ist der Fachkräftebedarf regional ausgeprägt. Es ergeben sich regionale, berufs- und qualifikationsspezifische Engpässe bei der Rekrutierung von Fachkräften bei gleichzeitiger Arbeitslosigkeit. Das Phänomen wird als „Mismatch” bezeichnet.

„Diese Situation erfordert eine entsprechend genaue Kenntnis der regionalen Arbeitsmärkte. Nur so können wir zielgerichtete Maßnahmen für eine Verbesserung des Matchings ergreifen. Das Fachkräfte-Screening liefert uns die nötigen Informationen. Für die Analyse erfolgte erstmalig eine Verknüpfung von Arbeitsmarktdaten mit Daten aus dem Bereich der Berufsausbildung”, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Das Projekt Fachkräfte-Screening ist ein weiterer Baustein zur Verbesserung der Fachkräfteprognose in OÖ und leistet einen Beitrag zum Strategischen Programm „Arbeitsplatz OÖ 2020”.

Die detaillierten Profile für die oö. Arbeitsmarktbezirke sowie der Gesamtbericht für OÖ stehen unter www.arbeitsplatz-oberoesterreich.at/fachkraeftescreening zum Download zur Verfügung. Die Analyse, in Auftrag gegeben von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, übernahmen die KMU Forschung Austria und das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw). Die Ausarbeitung erfolgte in intensiver Zusammenarbeit mit Land OÖ, dem AMS OÖ und den Sozialpartnern. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit aus Mitteln des Wirtschaftsressorts des Landes OÖ.

Nähere Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage.

LT1-Beitrag zur Pressekonferenz:


Das NHR begrüßt seine neuen Beiräte

Fotolia_84475014_M_© Rido
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16.06.2017

Das Team des Netzwerk-HR freut sich über 3 neue Beirats-Mitglieder und heißt sie herzlich WILLKOMMEN!

Frischer Wind im NHR-Beirat!

Zum bestehenden Team des NHR-Beirats konnten wir 3 neue Unternehmensverteter/innen gewinnen.

 

 

Mag.a Helene Sageder | Bellaflora Gartencenter GmbH
Mag. Heimo Hintersteiner | Industrie-Logistik-Linz GmbH
Christine Wagner | Alfred Wagner Stahl-Technik & Zuschnitt GmbH

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Wir bedanken uns bei den ausgeschiedenen NHR-Beiratsmitgliedern für die langjährige Unterstützung!

Mag.a Valborg Burgholzer-Kaiser | Eisenbeiss GmbH

Mag. Mario Schmid | KEBA AG

 

Zu den NHR-Beiräten


Kongress ArbeitnehmerInnen 50+

12.06.2017

Am 14. und 15. September 2017 findet der Kongress ArbeitnehmerInnen der Generation 50+ im Lentos Kunstmuseum statt. 

Ältere MitarbeiterInnen bilden aufgrund ihres Erfahrungsschatzes einen wesentlichen Baustein für Betriebsklima und Unternehmenserfolg. Eine hohe Beschäftigungsfähigkeit der wachsenden Gruppe der Generation 50+ ist ein zentraler Erfolgsfaktor zur Fachkräftesicherung. Die in der täglichen Praxis auftretenden Fragen sind auch, aber nicht nur, rechtlicher Natur. Der Kongress ArbeitnehmerInnen 50+. Ein zu hebender Schatz im Unternehmen ist diesen Fragen schwerpunktmäßig gewidmet.

 

Details entnehmen Sie bitte gerne der Einladung.


Out now! Die neue HR-times mit dem Schwerpunkt Digitalisierung!

Titelbild HR-Times

07.06.2017

Die Diskussion über Digitalisierung ist dominiert von technologischer Euphorie. Der digitale Wandel erfasst immer mehr Lebensbereiche des Alltags und transformiert unsere Arbeitswelt. Die neue Ausgabe der HR-times beleuchtet einige Facetten des digitalen Wandels und lässt Praktiker in Experteninterviews zu Wort kommen. 


Frauenförderung bei Rübig

Foto v.l.n.r. Elke Reisinger MSc, Mag.a Drin Doris Rübig, Mag.a Doris Schulz
V.l.: Elke Reisinger MSc, Mag.a Drin Doris Rübig, Mag.a Doris Schulz; Foto: NHR

09.05.2017

Die Metallindustrie gilt als männerdominierte Branche.

Bei der Rübig GmbH & Co KG setzt man sich dafür ein, auch verstärkt Frauen für Führungspositionen neu gewinnen und ihr Potenzial zu fördern. Das Unternehmen nimmt heuer erstmals am Cross-Mentoring Programm teil.

Mag.a Dr.in Doris Rübig hat für das Unternehmen die Teilnahme am Cross-Mentoring Programm initiiert: „Weibliche Nachwuchsführungskräfte haben in diesem Programm die Möglichkeit – im intensiven, bilateralen Austausch – von erfahrenen Führungskräften zu lernen und so ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln.“  

Cross-Mentoring ist ein Instrument der strategischen Personalentwicklung, um weibliche Potenzialträgerinnen (Mentee) bei ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen – im Business, aber auch im Persönlichen. Der individuelle Austausch mit einer/einem erfahrenen Mentor/-in aus einem anderen Unternehmen steht dabei im Vordergrund. Bei regelmäßigen Treffen über einen Zeitraum von neun Monaten werden die Herausforderungen der Mentees aus verschiedenen Blickwinkeln im vertraulichen Rahmen beleuchtet.

Win-Win-Situation
Seit Beginn des Cross-Mentoring Programms 2003 haben mehr als 170 Frauen das Programm absolviert. Im heurigen 14. Durchgang nehmen weitere 18 Mentee-Mentor/-innen-Paare teil, u.a. von der Rübig GmbH & Co. KG. Doris Rübig ist überzeugt: „Die Teilnahme am Programm ist für alle Beteiligten ein Gewinn. Die Mentees profitieren vom Wissenstransfer und Mentorinnen bzw. Mentoren bekommen die Chance, ihr eigenes Führungsverhalten zu reflektieren und erhalten so neue Impulse für ihren eigenen Führungsalltag.“

Beim Zwischenmeeting aller Mentees und Mentor/-innen Ende April 2017 lud die Firma Rübig zum Rundgang durch die Härterei am Standort Marchtrenk ein und bot den Teilnehmer/-innen Einblicke in die spannenden Produktionsprozesse. Neben drei weiteren Zwischenmeetings findet am 16. November 2017 die große Abschlussveranstaltung mit der Verleihung der Zertifikate statt.

2018 startet bereits der 15. Durchgang. Programminformationen unter:
http://www.netzwerk-hr.at/kooperationen/cross-mentoring-programm/ 


Qualifizierungsstart zum "Digital Stress Manager"

Foto Fotolia_134511513_L_© Konstantin Hermann
Fotolia_134511513_L_© Konstantin Hermann

14.04.2017

 

Die sozialen Konsequenzen von technologischen Stressverhalten („Digitaler Stress“) sind den meisten Betriebe in ihrer gesamten Bandbreite nicht bewusst, obwohl ein immer größerer Teil der Belegschaft dieser „Kehrseite“ der Digitalisierung ausgesetzt ist.


 .

Folgende Unternehmen nutzen die erstmalige Möglichkeit, Mitarbeiter hinsichtlich digitaler bzw. technologischer Stressprävention qualifizieren und weiterbilden zu lassen:

AMS Oberösterreich Landesgeschäftsstelle
Audio Mobil Elektronik GmbH
BRP-ROTAX GmbH & Co KG
Kreisel Electric GmbH
Netural GmbH
Solvistas GmbH
TeamEcho GmbH
TTG Tourismus Technologie GmbH

In den auf die Teilnehmer/innen zugeschnittenen 5 ganztägigen Modulen soll die Akzeptanz für die Veränderungen durch den digitalen Wandel gewonnen und die Spannungen in der Mensch-Computer-Interaktion im organisationalen Kontext abgebaut werden. Es werden stresspräventive Maßnahmen erarbeitet und aufgezeigt, wie diese in den Firmenalltag integriert werden können.  

Das erste Modul startet im November 2017, wo die Teilnehmer bereits in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung eintauchen werden! Wir wünschen allen Teilnehmern einen spannenden Projektstart!


trend-Ranking | Beste Arbeitgeber Österreichs | 2 NHR-Partner unter den Besten

Logo Trend Top 300 Arbeitgeber

17.03.2017

 

NHR-Partner HOLTER erreichte den 3. Platz im Arbeitgeberranking im Bereich Großhandel, SKF schaffte es sogar auf Platz 4 der Gesamtwertung!

Den Beitrag und die Top 300 Unternehmen finden Sie hier!

 

https://www.trend.at/branchen/karrieren/ranking-oesterreichs-arbeitgeber-8004369


Forum in Linz: Wie Gazellen-Unternehmen zu Kapital und Mitarbeitern für ihr schnelles Wachstum kommen

Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria..
Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria

14.03.2017

Sie wachsen schnell und sind Innovationsmotoren: sogenannte „Gazellen“-Unternehmen tragen zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes OÖ bei. Aber sie stehen auch vor besonderen Herausforderungen – etwa, Kapital und Mitarbeiter für dieses schnelle Wachstum zu bekommen. Die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria hat daher in Kooperation mit Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer OÖ eine dreiteilige Workshop-Reihe für Gazellen-Unternehmen zu diesen und weiteren Themen gestartet.

„Business Upper Austria unterstützt die Gazellen-Unternehmen nicht nur mit Serviceangeboten wie der Workshop-Reihe, sondern auch beim Zugang zu Branchennetzwerken über die Cluster und mit Beratung zu Innovations- und Forschungsförderungen“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Rund 125 solcher Unternehmen, die über einen Zeitraum von drei Jahren bei Mitarbeitern oder Umsatz um zehn Prozent und mehr gewachsen sind, gibt es in Oberösterreich. Im ersten Workshop gestern, Montag, widmeten sich die Teilnehmer den Themen Finanzierung und Recruiting: Welche Beteiligungsarten gibt es? Wie finde ich den richtigen Investor? Wie positioniere ich mich als Arbeitgeber? Wie finde ich Mitarbeiter in Social Media? 20 Spezialisten gaben wertvolle Tipps und berichteten über ihre Erfahrungen aus der Praxis.

Weitere Workshops im April und Mai

Beim nächsten Workshop am 21. April geht es um Innovationsmanagement und Kooperationen mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Der dritte und letzte Teil am 8. Mai steht im Zeichen von Organisationsentwicklung und Internationalisierung. Infos und Anmeldung


Netzwerk HR besucht die Linz Center of Mechatrionics GmbH

Foto Teilnehmer/innen ERFA Personalentwicklung

03.03.2017

„ERFA Personalentwicklung‘ das Wissensaustauschformat des Netzwerks Human Ressourcen (NHR) der Business Upper Austria besuchte im Rahmen dieser Erfahrungsaustauschrunde und HR-Profis die Linz Center of Mechatronics GmbH . 

Ziel der Runde ist es durch Diskussion, Keynotes und intensiven Workshopsessions zu aktuellen Themen neue Ansätze für die Personalarbeit zu generieren. Dieser Tag zum Thema Kompetenz-Monitoring war geprägt von spannenden Expertisen, unterschiedlichen Zugängen und lebendigem Austausch.

Das Team des Netzwerk HR freut sich auch im heurigen Jahr die ERFA Personalentwicklung mit 18 oö. Unternehmen weiterführen zu können.

 

>> Informationen zu den NHR - ERFA`s


HR-Talk Trennungsmanagement - Die Kunst des respektvollen Abschieds

Schild You`re hired You`re fired

24.02.2017

Am 2. Februar 2017 fand zum ersten Mal der HR-Talk statt, ein neues Format des Netzwerk HR statt.

„Trennungsmanagement – Professionelles Trennen will gelernt sein“. Ein durchaus kontroverses Tabu-Thema in Österreich, welches nicht immer auf Verständnis stößt!

Vier Experten beleuchteten die Thematik aus den verschiedensten Blickwinkeln und entfachten eine spannende Diskussion über die einzelnen Erfahrungen aus dem Plenum. Die unterschiedlichen Möglichkeiten einer beruflichen Trennung bis hin zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und  emotionalen Auswirkungen eines solchen Gespräches wurden thematisiert. Erfahrungen aus der Praxis wurden ausgetauscht.

Das erfreuliche Gesamtresümee dieses neuen Formates spricht für ein erneutes Aufrollen dieser spannenden aber essentiellen Thematik!

 

Informieren Sie sich über unsere Workshops und Fachveranstaltungen!


Motiv Award 2016

24.02.2017

MOTIV Personal Consulting und die Fakultät für Management der FH OÖ in Steyr prämierten am 9. Februar 2017 zum fünften Mal herausragende Abschlussarbeiten im Bereich Leadership & Human Resources mit einem Preisgeld von insgesamt € 1.200,00.

Die Jury mit Mag. Christian Kneidinger (Personalleiter, Krankenhaus der Elisabethinen Linz und Beiratsmitglied des NHR), Mag. Peter Brandstätter (Vizedekan und Professor, FH Steyr und Beirat des NHR), Mag. Ruth Arrich (Consultant, Motiv Personal Consulting) und Mag. Franz Auinger (Geschäftsführung, Inovato & Motiv Beratungsgruppe) wählte die Abschlussarbeiten aus, die im Rahmen einer Preisverleihung Studierenden und Gästen aus Wirtschaft und dem Gesundheits- und Sozialbereich im würdevollen Ambiente des Barock-Pfarrhofes in Ansfelden vorgestellt wurden.

Drei junge Steyrer FH-Absolventen/innen freuen sich über die Auszeichnung ihrer Abschlussarbeiten mit den Themen:

• Der Chief Digital Officer - Eine Neuartige Management-Position (Masterarbeit von Manuela Walchshofer, MSc / Fachhochschul-Studiengang Digital Business Management, FH Steyr)

• The Role of Branding Across Cultures: Employer Branding of Austrian B2B Hidden Champions (Masterarbeit von Viktoria Lechner, MA / Fachhochschul-Studiengang Global Sales and Marketing, FH Steyr)

• Erstellung eines ganzheitlichen und prozessorientierten Vorgehensmodells zur Einführung von Business Process Management unter Berücksichtigung der kritischen Erfolgsfaktoren (Masterarbeit von Stefan Faderl, MSc / Fachhochschul-Studiengang Operations Management, FH Steyr)

 

Mehr dazu


Arbeitsrechtliche Neuerungen 2017

Bild: Mann mit Paragrafenzeichen
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03.02.2017

 

Änderungen Lohn- und Sozialdumping

Mit 01.01.2017 ist das neue Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz (LSD-BG) in Kraft getreten. Mit dem LSD-BG werden alle lohn- und sozialdumpingrelevanten Bestimmungen in einem einheitlichen Gesetz zusammengefasst.

Die Lohn- und Sozialdumpingbestimmungen aus dem Arbeitsvertragrechts-Änderungsgesetz (§§ 7 – 7o alt AVRAG) wurden dazu in weiten Teilen in das LSD-BG übergeführt und um zahlreiche Neuregelungen erweitert. Eine wesentliche Änderung betrifft den Entsendebegriff. Die bisherigen Ausnahmen des § 7a Abs 1a AVRAG wurden ausgeweitet. Die Bestimmungen zum Lohn- und Sozialdumping finden nunmehr auch dann keine Anwendung, wenn der nach Österreich entsandte Dienstnehmer bei Tätigkeiten innerhalb eines Konzerns ein durchschnittliches Bruttoentgelt von mindestens 125% der 30-fachen täglichen Höchstbeitragsgrundlage erhält (das sind derzeit brutto EUR 6.075,00 inkl. anteilige Sonderzahlungen). Darüber hinaus finden die Bestimmungen keine Anwendung auf Tätigkeiten im Rahmen von internationalen Ausbildungs- und Weiterbildungs- oder Forschungsprogrammen an Universitäten.

Ebenso wenig finden die Vorschriften keine Anwendung bei Tätigkeiten im Rahmen einer vorübergehenden Konzernentsendung von besonderen Fachkräften für max. 2 Monate im gesamten Kalenderjahr zum Zweck der Forschung und Entwicklung, der Abhaltung von Ausbildungen durch die Fachkraft, der Planung der Projektarbeit, zum Zwecke des Erfahrungsaustausches, der Betriebsberatung, des Controllings oder der Mitarbeit im Bereich von Konzernabteilungen, die für mehrere Länder zuständig sind.

Neu ist auch eine Auftraggeberhaftung für Entgeltansprüche im Baubereich. Künftig haftet ein Auftraggeber, der Bauleistungen bei einem ausländischen Unternehmen beauftragt, für die Zahlung des nach österreichischen Vorschriften zustehenden Mindestentgelts an die ausländischen Arbeitnehmer. Eine wesentliche Änderung betrifft auch die Meldefristen für grenzüberschreitende Entsendungen und Überlassungen. Die Meldungen mit den Formularen ZKO 3 und ZKO 4 müssen nun nicht mehr binnen Wochenfrist sondern lediglich vor der Arbeitsaufnahme erfolgen.

Die bisher praktizierte Rahmenmeldung wurde ebenfalls gesetzlich geregelt und festgelegt. Weiters wurde der Strafrahmen für die Verletzung von ZKO-Meldepflichtverletzungen und der Verletzung der Pflicht zur Bereithaltung des Nachweises über die Sozialversicherungspflicht im Ausland (A1-Formular) verdoppelt. Der im Rahmen der Lohnunterlagen bereitzuhaltende Arbeitsvertrag kann künftig auch in englischer Sprache vorgelegt werden. Die restlichen Unterlagen müssen weiterhin in deutscher Sprache bereitgehalten werden.

Außerdem können die Unterlagen für die Prüfung auch bei Zweigniederlassungen, Tochter- oder Muttergesellschaften oder Parteienvertretern hinterlegt werden.

Familienzeit für Väter - Papamonat

Ab 01.03.2017 treten die Regelungen über die Familienzeit für Väter (umgangssprachlich: Papamonat) in Kraft. Väter die für die Dauer von 28 - höchstens 31 - Tagen unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes ihre Erwerbstätigkeit vorübergehend unterbrechen, haben auf Antrag Anspruch auf einen Familienzeitbonus in Höhe von EUR 22,60 pro Tag. Aus arbeitsrechtlicher Sicht ist die Gewährung der entsprechenden Unterbrechung allerdings an die Zustimmung des Arbeitgebers gebunden. Ein Anspruch – wie auf Väterkarenz nach dem VKG – besteht demgegenüber nicht. Im Zusammenhang mit diesen Neuerungen sei auch erwähnt, dass das Kinderbetreuungsgeld grundlegend novelliert wurde (Stichwort: Kinderbetreuungsgeld-Konto).

Wiedereingliederungsgeld-Teilzeit

Mit 01.07.2017 treten die Regelungen zur Wiedereingliederungsteilzeit in Kraft. Die Wiedereingliederungsteilzeit hat die Arbeitsmarkt-Reintegration von Arbeitnehmern, die längere Zeit erkrankt waren (mind. sechs Wochen), zum Ziel. Der erleichterte Wiedereinstieg soll durch eine Reduktion der Normalarbeitszeit für die Dauer von 1 - 6 Monate (verlängerbar auf max. 9 Monate) bewirkt werden. Im Rahmen der Wiedereingliederung sind Arbeitszeitreduktionen von durchschnittlich 25% - 50% der wöchentlichen Normalarbeitszeit zulässig, wobei das Entgelt entsprechend aliquotiert wird. Voraussetzung ist neben einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, ein Wiedereingliederungsplan, eine Bestätigung der Arbeitsfähigkeit sowie grundsätzlich die Beratung der Arbeitsvertragsparteien durch die Fit2Work Einrichtungen des Sozialministerium (www.Fit2work.at). Während der Wiedereingliederungsteilzeit wird von der OÖGKK Wiedereingliederungsgeld für die Dauer der Vereinbarung gewährt. Das Wiedereingliederungsgeld orientiert sich am erhöhten Krankengeld und soll den Einkommensverlust aufgrund der Wiedereingliederungsteilzeitvereinbarung weitgehend ausgleichen.

Längere Betriebsratsperioden

Die gesetzliche Dauer der Betriebsratsperiode wurde nunmehr auf 5 Jahre, statt der bisher geltenden 4 Jahre verlängert. Die Neuregelung gilt für Betriebsräte die sich ab 01.01.2017 neu konstituieren.

 

Für weitere Informationen:

Dr. Roland Heinrich, Rechtsanwalt
Mail: r.heinrich@scwp.com

Saxinger, Chalupsky & Partner Rechtsanwälte GmbH (SCWP Schindhelm)

 

Haftungsausschluss:
Dieser Artikel kann eine individuelle Rechtsberatung nicht ersetzen und dient lediglich der allgemeinen Information.
Jede Haftung für deren Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität ist ausgeschlossen.


Sechs Millionen Euro für den digitalen Wandel in OÖ

Von links: Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth  (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat) stehend, von vorne fotografiert. Foto:
Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat). Foto: Land OÖ/Schauer

20.01.2017

 Im Rahmen des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramms "Innovatives Oberösterreich 2020" und aus Mitteln der neuen Forschungsförderungsinitiative "STAR" (Step Ahead through Research) sowie zusätzlichen Fördergeldern des Wirtschaftsressorts des Landes Oberösterreichs initiiert das Land OÖ eine regionale Förderausschreibung zu dem zukunftskritischen Thema Digitalisierung. Insgesamt werden sechs Millionen Euro zur Finanzierung von innovativen Forschungsprojekten in diesem Bereich zur Verfügung gestellt.

"Um als innovativer Industriestandort im digitalen Wettlauf ganz vorne mit dabei zu sein und langfristig zu bleiben, ist Innovation die beste – wenn nicht sogar die einzige – Antwort. Die Entwicklung von neuen Technologien bewusst voranzutreiben und gezielt in Forschung zu investieren, ist daher überaus wichtig und zukunftskritisch."
LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer

Die Ausschreibung umfasst zwei Schwerpunkte, um Unternehmen mit unterschiedlichen digitalen Reifegrad gleichermaßen zu unterstützen. „DigiFIT“ soll Industriebetrieben den Start in Richtung Digitalisierung erleichtern und mit „DigiVALUE“ soll die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Unternehmen und Forschungsreinrichtungen reichen jeweils gemeinsam ein, wodurch ein schneller Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft erwartet wird.

"Diese Geschwindigkeit spielt bei der Digitalen Transformation eine große Rolle und kann den oö. Unternehmen den entscheidenden Vorsprung im internationalen Wettbewerb sichern.“
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

Zu den zwei Schwerpunkten im Detail:

„DigiFIT“
Ziel dieses Schwerpunkts ist es, bestehende Anlagen bzw. Systeme für die digitale Zukunft fit zu machen. Viele Produktionsfirmen haben in der nahen Vergangenheit kapitalintensive Investitionen in ihre Infrastruktur bzw. Produktionsanlagen getätigt. Diese Anlagen sollen über einen geraumen Zeitraum eingesetzt werden. Aufgrund der rapiden Ausbreitung der Digitalisierung können diese Anlagen oft nicht mit Systemen der neuen, digitalen Generation vernetzt werden. Dadurch werden Unternehmen in ihren Digitalisierungsvorhaben massiv eingebremst.
Die Entwicklung von neuen IKT-Lösungen soll es ermöglichen, Systeme unterschiedlicher Generationen miteinander zu vernetzen. Dazu beitragen können z.B. einheitliche Datenformate, Standards, neue Schnittstellen zwischen den Systemen, etc. Darüber hinaus sollen Experten-Systeme dazu beitragen, auf Basis einer intelligenten Analyse der Daten, Entscheidungsprozesse umfassend zu optimieren. Unternehmen können dadurch enorme Steigerungen in punkto Effizienz und Produktivität erzielen.

„DigiVALUE“
Dieser Schwerpunkt richtet sich an Unternehmen, die in ihrem Automatisierungsgrad bereits weiter fortgeschritten sind. Hier soll gezielt die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Dazu zählen zum Beispiel Projekte in den folgenden Bereichen:

  • Daten sollen von und für Netzwerke so zur Verfügung gestellt werden, dass sie entsprechend wertschöpfend genutzt werden können. Dazu zählen zum Beispiel die Themen Speicherung, Kompatibilität und Qualität von Daten.
  • Die Entwicklung von Netzwerkarchitekturen, Software-Lösungen und Systemen soll für einen hohen Vernetzungsgrad der Daten und eine enge Integration von Prozessen sorgen.
  • Intelligente Analyse-Systeme sollen Daten interpretationsfähig aufbereiten bzw. die Interaktion zwischen unterschiedlichen Systemen als auch zwischen Mensch und Maschine optimieren.

Details zur Ausschreibung: www.ffg.at/ooe2017-digitalisierung

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in der Presseunterlage vom 20.01.2017.


Pocket Guide - Starthilfe für internationale Fachkräfte

Foto Pocket Guide
Pocket Guide - Your helping Hand
Fünf Männer nebeneinander stehend, von vorne fotografiert mit dem Buch "Pocket Guide" in der Hand
V.l.: Jochen Berrens (Director Public Affairs and Innovation Headquarters Linz, Borealis), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Direktor Dr. Walter Bremberger (Wirtschaftskammer OÖ), Mag. Bernhard Baier (Vizebürgermeister der Stadt Linz) und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) mit dem Pocket Guide für internationale Fachkräfte in OÖ. Foto: Land OÖ / Denise Stinglmayr

17.01.2017

Pocket Guide – Ratgeber erleichtert internationalen Fachkräften das Einleben in OÖ!

Der neue Pocket Guide mit dem Titel „Your helping hand“ – ein englischsprachiger Ratgeber in Buchform – ist ein wesentliches Informationstool des Welcome2Upper Austria Service Centers.
Das übersichtliche Taschenbuch dient neben der Website (www.come2upperaustria.com) als erste Orientierungshilfe zum Ankommen und Einleben in Oberösterreich und wird gerne in der Onboarding-Phase als Willkommensgeschenk von den oö. Unternehmen an deren internationale Mitarbeiter/innen überreicht.

Das Welcome2UpperAustria Service Center im Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria unterstützt internationale Fach- und Führungskräfte sowohl bei der beruflichen als auch der privaten Integration in OÖ und soll dadurch die Personal- abteilungen der Unternehmen entlasten. Welcome2Upper Austria fungiert für sie hinsichtlich des Einlebens als Drehscheibe zu allen relevanten Behörden und Institutionen, wie Sozialversicherungsträger, Magistrat oder Kinderbetreuungseinrichtungen.

Maßgeschneiderte Informationen entlasten HR-Verantwortliche als auch Internationals. Zahlreiche Veranstaltungen zu Themen wie Steuer-, Sozialversicherungs- oder Arbeitsrecht etc. geben Einblick in unser Rechts- system. Verschiedene Social Events zum Kennenlernen von Land, Kultur und Leute erleichtern den Internationals zudem die soziale Integration.  

Die mehr als 180 Seiten umfassende Neuauflage des Pocket Guides ist ab sofort zu einem Nettopreis von EUR 20,00 pro Stück erhältlich.  

Der englischsprachige Ratgeber beinhaltet folgende Themenbereiche:

• Aufenthalt und Wohnen

• Gesundheit und Versicherung

• Finanzen und Steuern

• Berufsleben

• Anerkennung von Qualifikationen

• Bildungssystem

• Mobilität

• Sprache

• Familie und Kinderbetreuung

• Kultur und Freizeit

• Übersicht wichtiger Institutionen und Ansprechpartner 

 

Unser Angebot für Sie:
10 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 10 Stk.
20 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 50 Stk.


Ihr Kontakt im Netzwerk HR

Sonja Scheinmayr
+43 (0) 732 / 79810 - 5198 
e-Mail | facebook.com/come2upperaustria

Mehr Informationen finden Sie hier! 

Ermöglicht wurde die Neuauflage des Pocket Guides durch die Unterstützung folgender Kooperationspartner:


Aktuelle Ausgabe der „HR-times"

Fotolia_84819891_L_© Dmitriy Sladkov
Fotolia_84819891_L_© Dmitriy Sladkov

20.12.2016

In der zweiten Ausgabe der „HR-times“ geben Ihnen Experten einen Vorgeschmack auf das Thema der HR-Tagung am 1. März 2017 in Linz. Weiters lesen Sie viel Wissenswertes in Fachbeiträgen und Interviews zu Themen wie Diversity, Internationales HR-Management und Potenzialerkennung.

 

Das Magazin können Sie hier downloaden

oder Sie bestellen die Printversion, die wir Ihnen auch gerne per Post zusenden: barbara.wiplinger@biz-up.at

 

Sie wollen in einer der folgenden Ausgabe etwas über ein bestimmtes Thema lesen, haben eine Success-Story die unsere Leser interessieren könnte oder möchten Ihre Expertenmeinung teilen?
Wir freuen uns auf Ihre Mail oder Ihren Anruf!


Ihr Kontakt im Netzwerk HR
Barbara Wiplinger
Tel.: +43 732 79810 5193
barbara.wiplinger@biz-up.at


Zukunftsforum Arbeitsmarkt: Migration und Fachkräftesicherung im Realitäts-Check

V.l.: Topmodel und Buchautorin Zohre Esmaeli, Bettina Rimpfl (HR-Managerin BRP Rotax), Bruno Klampferer (Leiter Ausbildungszentrum Greiner Packaging), Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl und AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer auf der Bühne
V.l.: Topmodel und Buchautorin Zohre Esmaeli, Bettina Rimpfl (HR-Managerin BRP Rotax), Bruno Klampferer (Leiter Ausbildungszentrum Greiner Packaging), Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl und AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer. Foto: Elisabeth Bernhofer

13.12.2016

Rund 37.000 Fachkräfte werden im Jahr 2020 in Oberösterreich fehlen. Was also tun, um diese Angebotslücke am Arbeitsmarkt zu schließen? Die oö. Arbeitsmarktstrategie „Arbeitsplatz OÖ 2020“ konzentriert sich dazu auf die Zielgruppen Jugendliche, ältere Arbeitnehmer/innen, Frauen, Menschen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen und Migranten/innen. Um letztere Gruppe drehte sich das diesjährige „Zukunftsforum Arbeitsmarkt“ der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am, 7. Dezember 2016 im WIFI Linz.

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl stellte für den Standort OÖ fest: „Qualifizierte Fachkräfte sind ein kritischer Erfolgsfaktor für uns. Bei der Frage der Zuwanderung geht es daher nicht um das ‚ob‘, sondern um das ‚wie‘. Wir müssen die Vielfalt und deren Potenziale nutzen.“

Wie das funktionieren kann und was beide Gruppen – Zuwanderer und Einheimische – dazu beitragen müssen, berichtete eindrucksvoll das afghanisch-stämmige Topmodel Zohre Esmaeli, Anti-Diskriminierungs-Botschafterin der deutschen Bundesregierung. Sie schilderte ihre sechsmonatige Flucht vor dem Taliban-Regime in Afghanistan. Dabei führte sie den mehr als 100 Besucher/innen vor Augen, was es für einen Flüchtling bedeutet, seine Wertvorstellungen in der alten Heimat zurücklassen zu müssen, weil sie in der neuen nicht mehr passen. Ihre Aussage daher: Integration kann gelingen, wenn den Migranten/innen die Kultur ihrer neuen Heimat nähergebracht wird.

Auch wenn Integration keine Einbahnstraße ist – der erste Schritt muss dabei von den Einwanderern kommen“, so Esmaeli.

Einig waren sich die Teilnehmer/innen der Podiumsdiskussion – neben Wirtschafts-Landesrat Strugl und Zohre Esmaeli diskutierten der neue AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer, Bruno Klampferer (Greiner Packaging GmbH, Leiter Ausbildungszentrum) und HR-Managerin Bettina Rimpfl (BRP-Rotax) – , dass Integration vor allem am Arbeitsplatz passiert. Bei BRP Rotax, wo Mitarbeiter/innen aus 25 Nationen tätig sind, gibt es dafür beispielsweise ein „Buddy-System“ mit Paten aus dem Kreis der bestehenden Mitarbeiter/innen für Neulinge und interkulturelle Trainings. Bei Greiner, wo Anfang Dezember drei Asylwerber eine Lehrausbildung begonnen haben, gab sich Ausbildungsleiter Bruno Klampferer optimistisch – trotz mancher Sprachbarrieren.

AMS-Geschäftsführer Gerhard Straßer erklärte, dass es gerade für Sprachkurse ein breites Angebot in OÖ gebe. Ziel des AMS sei es, Asylwerber zumindest bis zum Lehrabschluss zu qualifizieren. Aktuell machen fast 150 jugendliche Asylwerber/innen eine Lehrausbildung. „Sie lernen in Mangelberufen, zB in der Gastronomie, und sind hier auch keine Konkurrenz zu heimischen Jugendlichen“, so Straßer. Er brachte ein, dass Integration in kleineren Gemeinden besser funktioniert. Auch der Druck am Arbeitsmarkt sei abseits des Zentralraums geringer.

Wirtschafts-Landesrat Strugl verwies darauf, dass ein international vernetzter Standort wie OÖ Spitzenforschern/innen ebenso wie anderen Fachkräften oder Flüchtlingen optimale Bedingungen für eine gute Integration bieten müsse.

Der LT1-Beitrag zur Veranstaltung:


Karriere-Kick "Innovationsassistent"

Programm-Managerin Susanne Herain berät interessierte Studentinnen auf der JKU Karriemesse Foto: (c)Haidinger Richard cityfoto

07.12.2016

JungakademikerInnen, deren Studienabschluss maximal ein Jahr zurück liegt können Ihr Berufsleben mit einem spannenden Innovations-Projekt in einem oö Unternehmen starten.

Die Programm-Managerinnen des InnovationsassistentInnen-Programms blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Aber auch das kommende Jahr wird spannend:
das 200. Projekt steht bereits in den Startlöchern und ein neuer Schwerpunkt wird gesetzt...

Das Erfolgsprogramm „InnovationsassistentInnen/ -beraterInnen für KMU“ des Landes OÖ freut sich über die Bilanz des Jahres 2016: Insgesamt wurden 18 Projekte genehmigt. Damit nähert sich das Erfolgsprogramm dem bereits 200. Projekt seit dem Programmstart 1998. In diesen Tagen werden die Verträge dazu unterzeichnet. Wer dieses Unternehmen ist, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Ab Mitte Jänner berichten wir darüber. Ab dann wird der neue Schwerpunkt Digitalisierung groß geschrieben.  

 

Wo trifft man zukünftige InnovationsassistentInnen?

Auf den Karrieremessen Oberösterreichs. Die motivierten Programm-Managerinnen Martina Eckerstorfer und Susanne Herain begleiten Unternehmen und AbsolventInnen von der Erstberatung über die Unterstützung bei der Antragstellung bis hin zur Projektabwicklung. Neben diesen anspruchsvollen Tätigkeiten rund um das Programm haben sie dieses Jahr aber auch auf den Karrieremessen Oberösterreichs vollen Einsatz gezeigt. Besondere Freude machte dabei auch der rundum erneuerte Messestand. Dieser und die hilfreichen Informationen der Profis fanden großen Zuspruch bei StudentInnen der Fachhochschulen Wels und Steyr sowie auch der Johannes Kepler Universität Linz. Das zeigt sich auch in unserer Fotoreihe (siehe unten).

„ Für uns ist es eine große Freude auf den Karrieremessen direkt mit den StudentInnen und JungabsolventInnen in Kontakt zu sein. Das Schöne daran? Wenn wir am Ende des Tages wissen, dass durch unsere Hilfe junge Leute einen interessanten, super Job bekommen werden und im Gegenzug Firmen, die hochqualifizierte BewerberInnen suchen, geeignete KandidatInnen finden. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“

Susanne Herain, Programm-Managerin

 

Jetzt einreichen bis 17. Februar

Auch für das nächste Jahr kann ab sofort wieder eingereicht werden. Bis 17. Februar 2017 werden Anträge angenommen. Dabei sind die Themen offen. Für kommendes Jahr wird ein Schwerpunkt auf das Thema Digitalisierung gesetzt. Antragsformulare finden Sie unter www.innovationsassistent.at.

Für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) sind notwendige Innovationen oft schwer mit dem Tagesgeschäft in Einklang zu bringen. Das ist der Punkt, wo das Förderprogramm „InnovationsassistentInnen/ -beraterInnen für KMU“ des Landes OÖ ansetzt. Bei einer Laufzeit von 24 Monaten erhalten oö Firmen (KMU) bis zu 40.000 EUR Förderung.

 

„Wir erleben oft, dass in Unternehmen innovative Ideen in der Schublade liegen bleiben. Entweder weil notwendige Personal-Ressourcen oder erforderliche Strukturen fehlen. Da ist ein/e Innovationsassistent/in eine große Unterstützung. Wir helfen gerne bei der Antragstellung sowie bei der Suche nach einem geeigneten Kandidaten“

Martina Eckerstorfer, Programm-Managerin

 

Nähere Informationen erhalten Sie auf www.innovationsassistent.at

Besuchen Sie uns auch auf Facebook: www.facebook.com/innovationsassistent

Foto: Haidinger Richard Cityfoto
Foto: Haidinger Richard Cityfoto
Foto: Haidinger Richard Cityfoto
Foto: Fachhochschule Campus Steyr
Foto: Fachhochschule Campus Steyr
Foto: Fachhochschule Campus Steyr

Neue Impulse für OÖ. Arbeitsmarktpolitik

Foto: Land OÖ, Stinglmayr

06.12.2016

„Im November diesen Jahres konnte erstmals wieder eine leichte Entspannung auf dem Arbeitsmarkt in Oberösterreich festgestellt werden: Die Zahl der Arbeitslosen in unserem Bundesland ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 533 Personen (- 1,3 %) zurück, die Arbeitslosenquote verringerte sich um -0,2 Prozentpunkte. Trotzdem steht die Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich vor großen Herausforderungen“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Insbesondere gelte es, das Matching zwischen Arbeitssuchenden und offenen Stellen in Oberösterreich zu verbessern, so Landesrat Strugl weiter. Denn trotz einer nach wie vor großen Anzahl von Arbeitslosen in Oberösterreich steige auch die Zahl der offenen Stellen in unserem Bundesland und insbesondere der Fachkräftebedarf von Unternehmen in Oberösterreich werde immer größer.

Nähere Details zu den "neuen" Impulsen für den OÖ Arbeitsmarkt u.a. über das Regionale Job- und Competence Screening, den Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2017, der OÖ. Wachstumsstrategie sowie der Regionale Fachkräfteinitiative und deren Teilprojekte finden Sie hier.


Umweltbeauftragte und HSE-Experten aufgepasst!

https://pixabay.com/de/fabrik-halle-produktion-maschinen-671598/
https://pixabay.com/de/fabrik-halle-produktion-maschinen-671598/

29.11.2016

Erfahrungsaustauschrunde exklusiv für Umweltbeauftragte

Wie schafft man eine effiziente Umsetzung der unüberschaubaren Flut an Vorschriften, und welche Potenziale in den Bereichen Umweltrecht sowie Energie und Umwelt sind noch ungenützt?

Lernen Sie in unserer „Erfahrungsaustauschrunde exklusiv für Umweltbeauftragte“ von Experten, wie Sie Ihr Unternehmen noch erfolgreicher im HSE-Bereich mit Tipps und Tricks managen können, tauschen Sie dabei Erfahrungen aus und diskutieren Sie mit anderen Betroffenen.

>> Details dazu entnehmen Sie beiliegendem Programm.

>> Bei Interesse melden Sie sich bei david.schoenmayr@biz-up.at an.

Wir freuen uns auf Sie!


Arbeitswelt der Zukunft: Generation 50+ im technologischen Wandel

V.l.: Mag. Andreas Berger (Leiter Human Resources, Rosenbauer International AG), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Mag. (FH) Clemens Zierler, Geschäftsführer des IAA. Foto: Sabine Kneidinger
V.l.: Mag. Andreas Berger (Leiter Human Resources, Rosenbauer International AG), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Mag. (FH) Clemens Zierler, Geschäftsführer des IAA. Foto: Sabine Kneidinger

28.11.2016

Die Jahresveranstaltung des Instituts für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik an der Johannes Kepler Universität Linz (IAA) widmete sich heuer dem Thema „Arbeitswelt der Zukunft: Generation 50+ im technologischen Wandel“. Im Zuge dessen wurden Ergebnisse einer aktuellen Studie präsentiert.

„Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels können wir es uns nicht leisten, auf das Potenzial der Generation 50+ zu verzichten“; betonte Wirtschafts-Landesrat und IAA Präsident Dr. Michael Strugl bei der Pressekonferenz, die im Rahmen der Jahresveranstaltung stattfand.

Das IAA erarbeitete im Forschungsprojekt „Altersabhängige Arbeitssituationen und -normen“ 33 alterskritische Faktoren in den Bereichen Arbeitsorganisation, Arbeitsumgebung, Arbeitsmittel und -gegenstände, menschliche Faktoren und Arbeits-/Pausenzeiten. Aufbauend auf diesen Faktoren wurden mehr als 5.000 Normen auf ihre Altersgerechtigkeit hin untersucht. 77% der untersuchten Normen wiesen einen Handlungs- bzw. Verbesserungsbedarf auf, davon 30% sogar einen besonders dringenden Handlungsbedarf. Lediglich 23% der Normen waren altersgerecht.

„Der innovative Wert des Forschungsprojektes liegt jedoch nicht nur in der Feststellung des hohen Verbesserungsbedarfes von Normen und in den konkreten Verbesserungsvorschlägen, sondern auch in der Entwicklung eines systematischen Analyserahmens für künftige Projekte im Bereich der betrieblichen Demographiepolitik und –beratung“,  erklärt Mag. (FH) Clemens Zierler, Geschäftsführer des IAA.

Nähere Details finden Sie in der Presseunterlage.


Pension und Arbeit - Paradies oder Hölle ? roundTABLE der Academia Superior

Logo Academia Superior

18.11.2016

Im Rahmen des roundTABLES der Academia Superior diskutierte Netzwerkleiter Mag. Stefan Promper MTD, mit Dr.in Claudia Schwarz | Geschäftsführerin Academia Superior und Personalmanagement Experte Dr. Leopold Stieger sowie rund 40 Teilnehmer/innen zum Thema "Wie die Chancen des Alters vor und nach der Pensionierung besser aktiviert werden können".

Nachbericht und Bilder


Erfolgsfaktoren der grenzüberschreitenden Personalsuche

Bild Welt
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11.11.2016

Der Fachkräftemangel macht auch vor den österreichischen Unternehmen nicht Halt. Eine Antwort auf die rückläufigen Bewerberzahlen, ist der Blick auf den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt.

Im Rahmen des Workshops „International Recruiting“ des Netzwerks Humanressourcen Anfang November wurden die wesentlichen Erfolgsfaktoren für die internationale Mitarbeitersuche erläutert. Die Referentin Dr.in Iris Kollinger ging dabei auch gezielt auf kultur- und länderspezifische Aspekte beim Auswahlprozess ein. Neben den kulturellen Unterschieden, sind meist die rechtlichen Rahmenbedingungen ein wichtiges Kriterium für eine internationale Stellenbesetzung. So zählen bürokratische Hürden oder die Überprüfung der fachlichen Qualifikationen oft zu den Stolpersteinen bei der Personalsuche.

Eine besondere Rolle nimmt auch die Integration und Einführung in das Unternehmen ein. Die ersten 100 Tage im Betrieb bestimmen über eine erfolgreiche Zusammenarbeit, wobei hier sowohl ein fachliches als auch ein soziales Onboarding erforderlich sind. Eine offene und positive Willkommenskultur sowie ein konkreter Integrationsplan bzw. individuelle Einstiegsprogramme sind wichtige Maßnahmen bei der Mitarbeitereinführung.


Sind Ihre Mitarbeiter fit für internationale Geschäfte?

19.08.2016

Genau zu diesem Thema arbeitet das Netzwerk Humanressourcen gemeinsam mit dem Export Center OÖ, der FH Oberösterreich und der JKU Linz an einer Benchmark-Studie:

Wir freuen uns über Ihre diesbezüglichen

Erfahrungen und Mitarbeit>>

Sind Ihre Mitarbeiter fit für internationale Geschäfte?

Genau zu diesem Thema arbeitet das Netzwerk Humanressourcen gemeinsam mit dem Export Center OÖ, der FH Oberösterreich und der JKU Linz an einer Benchmark-Studie:

Wir freuen uns über Ihre diesbezüglichen Erfahrungen und Mitarbeit>>.

Für einen erfolgreichen Export gilt es Personalmanagement bewusst und aktiv international zu denken, strategisch auszurichten und zielgerichtet zu steuern. Im Exportforum „Internationales HR-Management“ am OÖ Exporttag am 17. Oktober 2016 (09:30 – 10:30) erfahren Sie von erfolgreichen Entscheidungsträgern, wie eine Professionalisierung des HR-Managements zu künftigen Exporterfolgen führen kann.

 

Einladung

 

Anmeldung: W exportcenter.at/exporttag | T 05-90909-3440 | E exporttag@wkooe.at


Management neu gedacht – muss Führung inspirieren?

v.l.n.r.: Mag. Clemens Stieger, Dr. Christoph Steindl, Dr. Rudolf Attems
Mag. Clemens Stieger, Dr. Christoph Steindl und Dr. Rudolf Attems standen beim Expertenforum Rede und Antwort. Bild: NHR
Das Publikum
Bild: NHR
Teilnehmer in der Pause
Bild: NHR
Podiumsdiskussion mit den Referenten
Netzwerk-Leiter Stefan Promper (links) mit den Referenten bei der Podiumsdiskussion. Bild: NHR

20.06.2016

Rund 40 Interessierte kamen am 9. Juni zum Expertenforum nach Linz und holten sich Antworten auf diese Frage. Neue Führungsmodelle und Managementansätze standen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung.

Hierarchische Führung und autokratische Organisationen sind zunehmend ein Relikt aus der Vergangenheit, neue Steuermethoden gewinnen an Bedeutung. Es geht heute in gewisser Weise um die Abkehr von rationalistischen Managementpraktiken bzw. die Diskussion wie sich Führung in Organisationen künftig gestalten muss. Ein Kern der aktuell geführten Debatte im Bereich Führung dreht sich um das Prinzip der Selbstorganisation.

Es braucht in gewissem Maße ein „Loslassen“ – von Kontrolle und der Illusion der Planbarkeit und Steuerbarkeit. Mit Experten wurde bei dieser Veranstaltung die Frage erörtert, welche Kompetenzen Führungskräfte zukünftig brauchen werden, um in einem atemberaubend dynamischen Umfeld leistungsfähig zu bleiben und ob bspw. Selbstorganisation/-verantwortung hier einen möglichen Lösungsweg darstellt.

 

Das sagen die Experten

Mag. Clemens Stieger, Geschäftsführender Gesellschafter GfP Gesellschaft für Personalentwicklung GmbH, sprach in seinem Vortrag über die veränderten Anforderungen und aktuellen Entwicklungen in Hinblick auf Führung und welche Kompetenzen von Führungskräften einen wirksamen Unterschied ausmachen können.

„Unsere aktuellen Zugänge zur Führungsentwicklung sind vergangenheitsorientiert und veraltet. Damit werden wir unsere Führungskräfte nicht auf die Zukunft vorbereiten können. Es geht vielmehr um situative Führung: Status ist keine Führung! Man muss fähig sein, gleichzeitig mehr und weniger zu führen. Die einzelnen MitarbeiterInnen brauchen Freiraum, um selbständig arbeiten zu können. Sie brauchen aber auch Steuerung und gemeinsame Ausrichtung. Legen Sie dabei den Fokus auf die 3 B’s: Begeistern – Befähigen – Beteiligen! Wesentlich ist, ein kollektives Führungsmomentum im Unternehmen zu schaffen und sich im Führungskräfte-Kreis darüber klar zu sein, wie das durchgängig gelebt werden soll. Führung ist keine Rocket-Science, sondern soll vor allem Spaß machen. Dann kann Leadership entstehen!“

 

Dr. Christoph Steindl, Gründer und Geschäftsführer stellte das Führungsverständnis bei Catalysts GmbH vor und gab Einblicke, wie sich Führung in einem agilen Umfeld wie der IT-Branche gestaltet, wo Wachstum und Dynamik an der Tagesordnung stehen.

„Wir bei Catalysts setzen auf eine ausgeprägte Wertekultur. Denn gemeinsame Werte ergeben eine Führung, die im Bestfall gar nicht mehr extra ausgeübt werden muss, weil damit jede Person bei Catalysts bei den vielen Entscheidungen im Alltag intuitiv richtig entscheiden kann.
Unser Führungsansatz lautet: Unterstütze die Entwicklung eines jeden. Bei uns soll jeder Mitarbeiter dorthin kommen, wo er seine maximal mögliche Wirkung entfalten kann. Dazu brauchen wir Sicherheitsnetze, um Probleme wie “zu viel Druck” frühzeitig zu erkennen. Wir versuchen, Feedback in unterschiedlichen Intervallen und über unterschiedliche Kanäle einzusammeln, z.B. 2-3 Fragen wöchentlich zu diversen Themen rund ums Betriebsklima über TeamEcho, monatliches Self Assessment, halbjährliche Zufriedenheits-Umfrage im CORE, unserem System für Employee Relationship Management und noch einiges mehr. Viele unserer Feedback-Kanäle sind anonym. In Summe schaffen wir es dadurch, Probleme frühzeitig zu erkennen und geeignet zu reagieren.
Eine weitere wichtige Säule ist der “Responsibility Process” von Christopher Avery. Tagein, tagaus gibt es eine Fülle von Problemen, auch wenn die zum Glück nicht alle riesengroß sind. Beim “Responsibility Process” geht es darum, wie ich auf ein Problem reagiere bzw. wie ich reagieren möchte. Mit der Zeit hat der Responsibility Process bei Catalysts dazu geführt, dass wir sehr viel “gutes” Verhalten sehen und dass wir gegenseitig aufeinander aufpassen. Jeder Mitarbeiter hat diesen Prozeß verinnerlicht und übernimmt damit Mitverantwortung für den Erfolg des Unternehmens.
Ein wichtiger Punkt ist auch, zu verstehen, was Leute motiviert. Die intrinsische Motivation ist sehr wichtig, wenn man Leute zu Höchstleistungen bringen möchte. Die Mitarbeiter müssen viel Freiraum haben, selbst autonom entscheiden können. Sie müssen die Herausforderung spüren, viel Feedback bekommen und die Herausforderung meistern können. Sie müssen die Freiheit und das Verantwortungsgefühl gleichzeitig spüren können.“

 

Internationaler Organisations- und Führungskräfteberater Dr. Rudolf Attems plädierte dafür, Führung stärker als Prozesssteuerung zu deuten. Im Sinne der systemtheoretisch-konstruktivistischen Erkenntnistheorie können Mitarbeiter und Organisationen als soziale Systeme nicht als triviale Maschinen, die nach einfachen Wenn-Dann-Logiken operieren und transparent sind, betrachtet werden. Es braucht vielmehr ständige Rückkoppelungs- und Feedbackschleifen im Bereich der Führung, um nicht voraussagbare Prozesse und undurchschaubare Funktionsprinzipien beeinflussen zu können.

„Führungskräfte müssen in Unternehmen zum Experten des „Nicht-Wissens“ werden, Prozesskompetenz entwickeln und verstehen, dass sie Teil des Systems sind, das sie durch ihr Verhalten oder Sanktionsmaßnahmen versuchen zu beeinflussen.“


Internationals lernen OÖ kennen

Gruppenfoto der Internationals
50 Internationals folgten der Einladung des Netzwerk Humanressourcen ins Hausruckviertel. Bild: Business Upper Austria

15.06.2016

Um internationale Fach- und Führungskräfte (Internationals) für Oberösterreich zu gewinnen und längerfristig halten zu können, muss der Wirtschaftsstandort als Lebensmittelpunkt attraktiv und einladend sein. Das Welcome2Upper Austria Service Center im Netzwerk Humanressourcen, unterstützt sowohl die berufliche als auch private Integration der Internationals. Ein Fixpunkt ist der jährlich stattfindende "Day Trip", der die Internationals heuer ins Hausruckviertel geführt hat.

>> Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Das Welcome2Upper Austria Service Center unterstützt als Drehscheibe zu allen relevanten Institutionen und Behörden wie Magistrat, Sozialversicherungsträger oder Kinderbetreuungseinrichtungen sowohl die berufliche als auch private Integration der Internationals.

Vorteile für Unternehmen und Internationals:

  • Entlastung von Human-Ressources-Verantwortlichen durch die Bereitstellung umfangreicher Informationen und Serviceleistungen in zielgruppengerechter Aufbereitung
  • Englischsprachiges Informationsangebot auf www.come2upperaustria.com für Internationals
  • „Pocket Guide“ – Taschenbuch mit kompakten Informationen für den Aufenthalt (Recht, Verwaltung, Kultur, Land & Leute etc.)
  • Buddy Network Pro – Plattform zur Vernetzung von Internationals mit Einheimischen
  • Veranstaltungen zu Themen wie Steuerrecht, Sozialversicherungen, Arbeitsrecht, Arbeitnehmerveranlagung etc.
  • Social Events


Sie sind ein international tätiges Unternehmen und möchten Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Ausland den Prozess des Einlebens in Oberösterreich erleichtern?

Ihr Kontakt im Netzwerk HR
Mag.a Laura Panholzer
Tel.: +43 732 79810 5196
laura.panholzer@biz-up.at


Internationale Fachkräfte für OÖ gewinnen

viele Personen auf einem Foto, die den Daumen hochstrecken
Foto: Fotoalia (C) olly
v.l.: WKOÖ-Vizepräsident DI Dr. Clemens Malina-Altzinger, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Nadja Rinder, delfortgroup AG, Mag. Andreas Berger, Rosenbauer International AG und DI (FH) Werner Pamminger, Business Upper Austria, Foto: Land OÖ/Lied
Pressekonferenz: v.l.: WKOÖ-Vizepräsident DI Dr. Clemens Malina-Altzinger, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Nadja Rinder, delfortgroup AG, Mag. Andreas Berger, Rosenbauer International AG und DI (FH) Werner Pamminger, Business Upper Austria, Foto: Land OÖ/Liedl

02.02.2016

Die Internationalisierung voranzutreiben ist ein wesentliches Ziel zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes und des Erfolges der Unternehmen. Hochqualifizierte Fach-und Führungskräfte sind für innovative und wachsende Unternehmen eine wichtige Ressource für den Erfolg. Um internationale Fach- und Führungskräfte für Oberösterreich zu gewinnen und längerfristig halten zu können, unterstützt das Welcome2Upper Austria Service Center sowohl die berufliche als auch private Integration der Internationals.

Das Programm „Welcome2Upper Austria“ wurde  im Jahr 2012 gemeinsam vom Land Oberösterreich und dem Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur initiiert, um Oberösterreich international bei Fach- und Führungskräften als attraktiven Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität zu etablieren. Zusätzlich werden auch die Personalabteilungen oö. Betriebe beim Empfang ihrer Internationals durch die Bereitstellung umfangreicher Informationen und Serviceleistungen unterstützt.

 

Derzeit werden die Dienstleistungen des Welcome2Upper Austria Service Centers von mehr als 50 namhaften oö. Betrieben genutzt. Es besteht Kontakt zu 600 Internationals (teilweise mit Partner/in), 460 davon vorwiegend im Zentralraum, 140 im Innviertel. Im vergangenen Jahr gab es mehr als 300 Anfragen und insgesamt 550 Internationals nahmen oberösterreichweit an Workshops und Veranstaltungen teil.

 

Erfahrungsbericht einer International aus Südafrika:

"Welcome2Upper Austria war die erste Organisation, die ich kennengelernt habe. Die Website sowie der Pocket Guide, den ich von meinem Arbeitgeber erhalten habe, haben mich dabei unterstützt, mich einzuleben und mich sehr bald heimisch zu fühlen. Auch die Anfragen die mir Welcome2Upper Austria zu allen Belangen beantwortet hat, das alles war für mich sehr wichtig."

Nadja Rinder stammt aus Südafrika. Sie lebt seit Juni 2013 in Oberösterreich und arbeitet als Head of Quality Assurance and Development (Leitung Qualitätssicherung und Entwicklung) für das Trauner Unternehmen delfortgroup AG. Ihre ersten Erfahrungen mit Land und Leuten machte sie über das Welcome2Upper Austria Service Center und dessen Pocket Guide

 

 

Mehr Informationen über die Serviceleistungen finden Sie auf der Website von Welcome2Upper Austria.


HR-TAGUNG-15: Lebensabschnitts-Partner OÖ. Die Region. Ihre Talente.

4 Personen schneiden Torte zum 10-jährigen Jubiläum des Netzwerk HR
v.l.n.r.: LR Mag. Dr. Michael Strugl, Andreas Geiblinger (Netzwerk HR), Mag. Andreas Berger (Rosenbauer International AG, Beiratssprecher NHR), Ing. DI (FH) Werner Pamminger, MBA (Geschäftsführer Business Upper Austria). Bild: Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

14.10.2015

Das Netzwerk Humanressourcen blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück. Bei der HR-TAGUNG am 14. Oktober 2015 in Wels, stand jedoch die Zukunft im Mittelpunkt. Konkret die Zukunft des Standortes Oberösterreich. Die zentrale Frage lautete: Was braucht es, damit Oberösterreich 2030 für Unternehmen genauso wie für Talente und Fachkräfte ein attraktiver Standort ist?

Ein Standort lebt vorrangig von seinem Human Kapital – also den Menschen mit ihren Interessen, Kompetenzen und Haltungen. Und die haben bestimmte Erwartungen an den Job und auch die Region in der sie arbeiten. Im globalen Wettbewerb um die besten Köpfe müssen daher Unternehmen, Politik und Gesellschaft gleichermaßen ihren Beitrag leisten, um Arbeitsplatz und Region attraktiv für potenzielle Fachkräfte aus dem In- und Ausland zu machen.

Wirtschaftslandesrat Michael Strugl nennt in der Podiumsdiskussion Ausbildungsmöglichkeiten für die Kinder der Angestellten und weiche Faktoren, wie die Lebensqualität allgemein, als wichtige Faktoren um die Attraktivität eines Standortes zu erhöhen. Aus seiner Sicht ist Oberösterreich bereits gut aufgestellt, muss jedoch seine Sichtbarkeit – vor allem auch international – noch verbessern. Werner Pamminger, Geschäftsführer der Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH, weist auf den Größennachteil gegenüber Wien oder München hin. Hier könne man als kleine Region durch attraktive Arbeitsbedingungen und hohe Lebensqualität punkten. Andreas Berger, HR-Director bei Rosenbauer International AG, nimmt auch die Unternehmen in die Pflicht, auch sie sind gefordert über die Landesgrenzen hinweg sichtbarer und bekannter zu werden.

 

Man muss den Arbeitsmarkt kennen, um strategische HR-Arbeit zu leisten

Aus volkswirtschaftlicher Sicht gab Dennis Ostwald (Gesundheitsökonom und Geschäftsführer des Wirtschaftsforschungsinstituts WifOR in Darmstadt) einen Überblick über die quantitative Entwicklung des Arbeitsmarktes. Er hat 2013 den oberösterreichischen Arbeitsmarkt im Detail analysiert, um den „Fachkräftemonitor“ (http://fk-monitoring.at/) zu erstellen. Ein Tool, das Analysen der Fachkräfteentwicklung bis 2030 ermöglicht. Ostwald fordert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, an übermorgen zu denken und nicht nur in der operativen Thematik stecken zu bleiben, nur so könne man frühzeitig Maßnahmen in der Personalplanung ableiten. Fakt ist nämlich, dass im Jahr 2050 ein Drittel der Leute über 65 Jahre sein wird. Die zentrale Frage, die sich Unternehmen heute stellen müssen: „Können wir unseren vom Markt geforderten Output mit einer um durchschnittlichen 4 Jahre älteren Belegschaft auch noch bewerkstelligen?“ Welche Maßnahmen müssen wir heute planen und einleiten, um auf diese Situation vorbereitet zu sein? Ostwald appelliert an das strategische HR-Management: Ältere Arbeitnehmer/-innen werden den Arbeitsmarkt in naher Zukunft entscheidend mitprägen – auf dieses Volumen an Arbeitskräften kann nicht verzichtet werden. Als weitere Stellschrauben, an denen man drehen kann, nennt er die Chance der Zuwanderung, die Erwerbsbeteiligung von Frauen, passgenauere Ausbildungen und die Weiterqualifikation – auch von Älteren. Weiters kann die Entwicklung von Fachkräften im Unternehmen selbst, gerade für kleine und mittelständische Unternehmen eine Chance sein.

 

Human Kapital als Resilienzfaktor

Walter Osztovics (Geschäftsführer Kovar & Partners) sprach über sechs kritische Faktoren, die laut Arena Analyse zum Wirtschaftsstandort Oberösterreich, über die Zukunftsfähigkeit eines Landes entscheiden. Als Industriebundesland mit hoher Forschungsquote und breitem Tourismusangebot, ist Oberösterreichs Wirtschaftsstruktur laut Osztovics gut entwickelt. Herausforderungen sieht er für die Automobilzulieferindustrie und den Handel. Besonders hervor hebt er den Faktor Human Kapital. „Die Wirtschaft kann nur so gut sein, wie die Menschen die dort arbeiten.“ Innovationgeist und Offenheit gegenüber Veränderungen können eine Region langfristig stärken. Das geistige Klima – Heimat, Internationalität, Kulturleben – spielt eine ebenso große Rolle wie die soziale Sicherheit.

 

Persönlichkeit und Region müssen zusammenpassen

Die Entwicklung von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft ist für Michael Shamiyeh (Leitender Professor Design-Organization-Media (DOM) Research Lab) die Grundlage dafür, wie Talente heute ihren Lebens- und Arbeitsplatz wählen. Sie werden zunehmend mobiler. Gut ausgebildete Fachkräfte sehen sich immer weniger als eine feste Ressource eines Unternehmens, sondern vielmehr als mobiler Investor in das eigene intellektuelle, soziale und emotionale Kapital. Shamiyeh zu Folge entscheiden sich Talente für eine Region, die ein soziales und physisches Umfeld bietet, welches die eigene Persönlichkeit am besten wiederspiegelt. Für gut ausgebildete und talentierte Fachkräfte sind nämlich jene Unternehmen attraktiv, deren Unternehmenskultur – die gelebten Werte, Denkhaltungen und Normen – als am identischsten mit dem eigenen Persönlichkeitsprofil oder der Wert-orientierung wahrgenommen werden. Der Rat an die HR-Verantwortlichen lautet daher: „Betrachte potenzielle Mitarbeiter wie Konsumenten, jedoch unter der Prämisse ihres Persönlichkeitsprofils. Und suche die räumliche Nähe zu Standorten mit einem hohen Humankapital und einem qualitativ hochwertigen Lebensstandard.“

 

Oberösterreich in der Protomoderne

„Jede Gegenwart, jedes Individuum, jede Gesellschaft hat das Recht in eine neue Zukunft einzutreten“, sagt Chris Müller (Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz) und schickt Oberösterreich in die Protomoderne. Er sagt, Linz müsse vorhaltig statt nachhaltig sein, nicht wiederkauen, sondern wagemutig sein, sonst verlieren wir den Anschluss. Müller erzählt von Reisen nach Asien, wo schon jetzt Gebäudeteile von Robotern zusammengefügt oder gar ganze Häuser mit 3D-Druckern „gebaut“ werden. Rasante Entwicklungen, die man aber nicht zwangsweise negativ (Roboter ersetzen Menschen) betrachten muss. Für Müller münden diese Veränderungen in der Arbeitswelt in sogenannten Red Jobs: Arbeitsplätze frei von Mangel und Furcht. Nur in einem solchen Klima könne der Mensch wirkliche Innovationen entwickeln und der Kreativität freien Lauf lassen. Generell ist Müller der Ansicht, wir müssten allgemein schneller werden und unser politisches System beweglicher, nur so könne man im internationalen Wettbewerb überhaupt teilnehmen.

 

Input der Teilnehmer gefragt

Die Workshops am Nachmittag beschäftigten sich mit der Frage, was Oberösterreich in 15 Jahren braucht, um Talente nicht nur zu finden, sondern auch zu Binden. Ziel ist es, mit den Ergebnissen der Workshops eine Human Capital Agenda zu erstellen, die vier Ebenen umfasst. Die Human Capital Agenda soll die Sichtweise der Unternehmen und der Politik abbilden, aber auch die Gesellschaftlichen Aspekte und den Bildungsanspruch mit bedenken. In den Workshops wurden dazu erste Ansätze ausgearbeitet.

 

Netzwerk bildlich dargestellt

Als letzten Programmpunkt der HR-TAGUNG-15 knüpften die Gäste gemeinsam mit den Mitarbeitern des Netzwerk Humanressourcen aus vielen einzelnen Seilen ein großes Netz. Dies sollte veranschaulichen, wie viele Verbindungen schon im Netzwerk Humanressourcen bestehen und was jeder einzelne Akteur dazu beigetragen hat.Zum Abschluss wurde gefeiert: 10 Jahre Netzwerk Humanressourcen. Andreas Geiblinger blickt mit seinem Team auf unzählige Veranstaltungen, erfolgreiche Erfahrungs-austauschrunden, gelungene Projekte und spannende Studienergebnisse. Er freut sich auf viele weitere Jahre der gelungenen Netzwerkarbeit und weist schon auf die Tagung im nächsten Jahr hin: Diese findet am Mittwoch, 21. September 2016 statt.

 

Bildrechte: Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH