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26.07.2005: Innovatives Oberösterreich: RIO im Land ob der Enns - Branchen übergreifende Netzwerke stärken die oö. Wirtschaft

Information zur Pressekonferenz am 26. Juli 2005

Landesrat Viktor Sigl:
Mehr Kompetenz durch Branchen übergreifende Vernetzung:
Das Regionale Innovationssystem Oberösterreich (RIO)

Der Erfolg von Regionen hängt ganz eng mit der Innovationsfähigkeit und -bereitschaft der Unternehmen und Menschen zusammen. Oberösterreich will eine der innovativsten Regionen Europas sein. Mit dem Strategischen Programm „Innovatives Oberösterreich 2010“ ist die Richtung klar vorgegeben.

„Nicht im Kostenwettbewerb, sondern im Qualitätswettbewerb liegen unsere Chancen. Hier müssen wir uns im Wettbewerb der Regionen klar positionieren und bestens aufstellen. Das innovative Maßnahmenpaket Regionales Innovationssystem Oberösterreich (RIO) trägt bereits ganz wesentlich dazu bei“, betont Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl. Innovation soll durch Branchen übergreifende Vernetzung forciert werden, war das Ziel beim Start des auf zwei Jahre angelegten RIOMaßnahmenprogrammes. Vor dem Finish Ende 2005 fällt die Zwischenbilanz nach drei Vierteln der RIO-Distanz überaus positiv aus.

6 Millionen Euro Gesamtvolumen
Das Regionale Innovationssystem Oberösterreich ist ein vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land OÖ maßgeblich gefördertes Maßnahmenprogramm. Das Gesamtvolumen beträgt sechs Millionen Euro. Drei Millionen kommen von der Europäischen Union, das Land OÖ steuert 1,3 Millionen bei, die Wirtschaft 1,7 Millionen. Kleine und mittlere Unternehmen haben die Vorteile längst erkannt: RIO stärkt die Kompetenz im nicht-technologischen Innovationsbereich. Seit dem Start im Jänner 2004 arbeiten zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen im EU-Programm RIO erfolgreich in inzwischen 40 Projekten zusammen.

Eingerichtet wurden 5 Netzwerke in folgenden Bereichen:
• Humanressourcen (HR),
• Forschung/Technologie/Innovation (FTI),
• Logistik
• Design & Medien (D&M)
• Regionaler Innovationsraum

„Mit den Netzwerken wollen wir den Wissensaustausch über alle Branchen hinweg erreichen und so die Cluster-Initiativen optimal ergänzen. Die Finanzmittel in Höhe von 6 Millionen Euro sind nach fünf Calls bereits zur Gänze ausgeschöpft. In den damit finanzierten Projekten haben die Innovationseinrichtungen im Lande ihre Aktivitäten in den fünf Themen gebündelt und entsprechende Leistungen für die Unternehmen angeboten“, zieht Landesrat Viktor Sigl eine sehr erfreuliche Zwischenbilanz.

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