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Das Projekt „Betriebliche Kompetenzentwicklung für Klein- und Jungunternehmer“ ist eine Kooperation zwischen Institut für Unternehmensgründung und Unternehmensentwicklung, Johannes Kepler Universität Linz und der WIFI-UNTERNEHMER-AKADEMIE, WKO Oberösterreich.

1. KURZBESCHREIBUNG
Ich finde es ganz wichtig – gerade wenn man mit dem Partner den Betrieb gemeinsam führt – die Zeit, die man im Betrieb verbringt, so optimal wie möglich einzuteilen.
Wo setzte ich die Prioritäten? Wer macht was? Wer ist für wen zuständig? Lauter Fragen die man wirklich bestens lösen kann, WENN man sich einmal bewusst ist, DASS man sie lösen kann. Die Zeit die dann übrig ist kann man wirklich gezielter, effizienter und stressfreier für die Firma, aber auch für den privaten Bedarf einsetzten.
Generelle Informationen zu diesem PE-Instrument finden Sie unter: Selbst- und Zeitmanagement Check für Unternehmer/innen
mit diesen Themen hab ich mich eigentlich noch nie so richtig auseinandergesetzt.
Also legte ich mir eine Strategie zurecht wie ich das, vor allem auch mit meinem Mann, verwirklichen konnte. Das Ergebnis unserer gemeinsamen Überlegungen sieht folgendermaßen aus:
Durch diese rigorose Aufgabenverteilung in der Firma wie z.B. Personaleinteilung, Bestellwesen, Buchhaltung, Kundenkontakte knüpfen etc. haben wir einen klaren Überblick gewonnen, denn nun haben die drei „Ws“ = WER?, WAS?, WANN? eine eindeutige Zuordnung und schaffen eine einfachere aber vor allem effizientere Umsetzung der notwendigen Tätigkeiten im Alltag.
Es ist für mich selbstverständlich geworden, dass ich diese Taktik auch bei meinen Mitarbeiter/innen anwende. Das bedeutet, dass ich beimDelegieren von Tätigkeiten nun genau festlege, was zu machen ist, wer zuständig ist und bis wann diese Aufgabe zu erledigen ist.
Nachdem diese Aufteilung der Zuständigkeitsbereiche passiert ist, habe ich für mich auch noch eine klare Tagesplanung fixiert, von der ich versuche nur in Ausnahmefällen abzuweichen:
- Am Vormittag zwischen 8:00 und 11:30 Uhr bin ich im Büro und Verkauf tätig.
- In der Mittagszeit unterstütze ich die Mitarbeiter/innen im Imbiss.
- Danach habe ich noch ein kurzes Zeitfenster reserviert, um kleinere, dringende Arbeiten zu
erledigen.
- Um 14:00 Uhr verlasse ich den Betrieb
3. GRÜNDE FÜR DEN EINSATZ
Bei uns gab es immer Streitigkeiten bezüglich der unklaren Strukturen: Wer ist für was zuständig?, was sich natürlich auf unsere Partnerschaft negativ auswirkte.
Außerdem wusste das Personal aufgrund dieser fehlenden Zuständigkeits- und Verantwortungsbereiche nicht, an wen sie sich im Notfall oder auch bei Problemen wenden mussten. Z.B. Wer macht den Telefondienst? Wer übernimmt die Vertretung im Imbiss? Lauter Dinge, die definiert werden MÜSSEN, um einen (fast) reibungslosen Ablauf in der Firma zu gewährleisten.
4. ZIELGRUPPE UND EINSATZERFAHRUNGEN
Grundsätzlich und voranging gilt dieses Instrument für die Führungskräfte in unserem Betrieb. Hauptsächlich verwenden es mein Mann und ich, aber aufgrund meiner vielen positiven Erfahrungen, die ich durch die strikte Aufteilung der Verantwortungsbereiche und vor allem in den täglichen Abläufen gemacht habe, versuche ich immer häufiger für bestimmte Abläufe dieses Instrument auch mit meinen Mitarbeiter/innen umzusetzen.
Durch die Aufteilung der Zuständigkeiten konnten mein Mann und ich unsere Zeit effizienter und gezielter einteilen, ohne dabei ein „schlechtes Gewissen“ haben zu müssen, dass andere Dinge vernachlässigt werden oder liegen bleiben. Er kann sich nun frei der Kundenbetreuung im Außendienst kümmern und ich habe die organisatorischen Tätigkeiten im Büro übernommen.
